Projekte

Der Verein "Tierparadies Schabenreith" sorgt nicht nur für die Bewohner des Gnadenhofes, sondern finanziert auch die tierärztliche Betreuung herrenloser Tiere.

Kastrations- / Sterilisations-Projekt:

Durch die Kastration bzw. Sterilisation von Jungtieren (in erster Linie von Katzen) kann einer unkontrollierten Vermehrung und dem damit verbundenen Tierleid (Tötung von Jungtieren durch Ertränken und Erschlagen, Verwahrlosung und Ausbreitung von Krankheiten) vorgebeugt werden.

Vorsorgeimpfungen:

Katzenseuchen wie Leukose, FIP, CVR, Tollwut usw. gefährden nicht nur herrenlose Tiere, sondern sind auch eine Bedrohung für Mensch und Haustier. Wir sorgen für die Finanzierung der notwendigen Vorsorgeimpfungen bei "Streunern".

Kampf gegen den Singvogelfang in Oberösterreich :

Obwohl der Fang von freilebenden Waldvögeln in allen anderen Österreichischen Bundesländern längst verboten ist,allen geltenden Österreichischen und EU-Gesetzen widersprechen würde,werden für manche Bezirke Oberösterreichs immer wieder Ausnahmeregelungen geschaffen um einigen wenigen Vogelfängern ihr tierquälerisches und sinnloses Hobby zu ermöglichen. Der Vogelfang zu Ausstellungszwecken hat sich erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entwickelt. Ursprünglich diente der Vogelfang zur Beschaffung von Nahrung... Brauchtum sollte man zwar grundsätzlich positiv gegenüberstehen , was aber nicht dazu führen darf, dass Handlungsweisen ohne weitere Hinterfragung und Auslotung des derzeitigen Wertsystems einfach beibehalten werden, nur weil sie zum Brauchtum gehören.." Tiergartendirektor Dr. Revers stellt fest, dass nicht nur jene grausamen Bräuche, die die Menschen vor allem im ländlichen Bereich betrafen, sondern "dass auch das Brauchtum um das Tier und die Natur einem allgemeinen Wertewandel angepasst werden sollte." Dr. Revers ist sich "100%ig sicher, dass nur mehr ganz wenige Menschen unserer Zivilisation den Vogelfang 'brauchen'. Selbst in Italien findet ein unüberhörbarer Umbruch statt." Aus der Sicht eines modernen Naturverständnisses und vor allem aus tierschützerischen Gründen ist eine Fortführung dieses 'Brauchtums' strikt abzulehnen, denn der Stress durch Fang und Haltung ist eine gewaltige Belastung für den einzelnen Vogel und stellt damit zweifellos grobe Tierquälerei dar. Es ist völlig unverständlich und unzeitgemäß, dass mit dem fadenscheinigen Argument der Brauchtumspflege Tierquälerei durch Gesetze gedeckt wird. Das Faktum einer unnötigen Quälerei ergibt sich daraus, dass kein vernünftiger und berechtigter Zweck vorliegt. Die Privathaltung von Waldvogelarten zum Zwecke der Zurschaustellung und des Wettbewerbes stellt aus heutiger Sicht keinen vernünftigen und berechtigten Zweck dar. Sie ist aus ethischer und tierschutzrechtlicher Sicht nicht vertretbar.

Eine Initiative vom Dachverband der Oberösterreichischen Tierschutzorganisationen 4600 Wels Flemingstrasse 16/45 , Tel : 0699 100 800 26

Unterschriftenliste für ein gesetzliches Verbot des Singvogelfanges in Oberösterreich

In einigen Teilen Oberösterreichs ist das sinnlose und tierquälerische Einfangen von frei lebenden Singvögeln aus Gründen der Tradition noch immer erlaubt.Ich trete daher mit meiner Unterschrift für ein gesetzliches Verbot ein Name Adresse Unterschrift

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